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Der Corona-Gewinner – Das Homeoffice

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Horst Schiwy muss sich klare Strukturen schaffen, um auch im Homeoffice „Feierabend“ zu machen!

Wie es ist, ein Unternehmen aus dem Homeoffice zu führen, beantwortet uns Horst Schiwy, Inhaber und Geschäftsführer der SNcom GmbH. Er ist überzeugt, dass der Heimarbeitsplatz durch seine Vorteile auch nach Corona populär bleiben wird.

Was ist Dein Tätigkeitsbereich bei der SNcom?

Horst: Ich habe die SNcom 2001 gegründet. Heute bin ich – gemeinsam mit Achim Bock – Inhaber und Geschäftsführer der SNcom und SNcom Hanse. Mein Aufgabengebiet ist entsprechend vielseitig und umfasst neben der Geschäftsführung insbesondere auch die Leitung des Verwaltungsapparates und das Finanzcontrolling. Für die Kunden unserer „ersten Stunde“ übernehme ich aber auch heute noch die vertriebliche Betreuung von der Angebotserstellung bis zum Auftrag. Das macht mir immer ganz besonders viel Freude.

Welche technischen Ausstattungen benötigst Du an Deinem Heimarbeitsplatz? Hast Du ein eigenes Arbeitszimmer?

Horst: Ich habe ein separates Arbeitszimmer und dadurch beste Voraussetzungen, um aus dem Homeoffice zu arbeiten. Daheim habe ich eine breitbandige DSL-Verbindung. Darüber hinaus benötige ich meinen Laptop, den ich an zwei Monitore anschließe sowie eine separate Maus und Tastatur. Über die Anwendung Device@Home unseres Partners Unify lässt sich das Systemtelefon ganz einfach aus dem Homeoffice nutzen. Mein Laptop verfügt über eine integrierte Kamera. Für Videokonferenzen ist die vollkommen ausreichend. Gerade in Zeiten wie diesen finde ich es schon wichtig den Gesprächspartner zwischendurch auch mal digital zu sehen.

Positiver Effekt – „Social Distancing“ und Homeoffice führt zu mehr Qualitätszeit mit der Familie.

War die Arbeit im Homeoffice eine große Umstellung für Dich?

Horst: Aufgrund meiner Tätigkeit bin ich es gewohnt viel – auch persönlichen – Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch zu unseren Kunden zu haben. Das vermisse ich derzeit schon. Das positive und wertvolle am Homeoffice und der aktuellen Kontaktsperre (Social Distancing) ist, dass ich so viel mehr Zeit mit meiner Familie verbringe. Immerhin war das in der langen Zeit meiner Selbstständigkeit nicht immer möglich. Umso mehr freue ich mich jetzt darüber die Corona-Quarantäne gemeinsam mit meinen erwachsenen Kinder zu meistern.

Haben Dich die Freiheiten des Homeoffice überfordert?

Horst: Gerade zu Beginn war das Homeoffice eine große Umstellung für mich. Auch ein Arbeitstag im Homeoffice braucht klare Strukturen. Insbesondere die Zeiteinteilung muss geregelt sein. Mir fällt es oft schwer ein Ende zu finden, die Arbeit vom Privaten zu trennen und auch im Homeoffice „Feierabend“ zu machen.

Wegfall von Fahrtzeiten führt zu mehr produktiver Arbeitszeit und schont die Umwelt

Wo kannst Du Dich besser konzentrieren? Im Homeoffice oder im Büro? Wo bist Du produktiver?

Horst: Da die Fahrtzeiten – von zu Hause ins Büro / zu Terminen – wegfallen steht mehr produktive Arbeitszeit zur Verfügung. Außerdem kann ich so ganz ohne Wegstrecken natürlich auch viel mehr Termine per Video- / Telefonkonferenz an einen Tag wahrnehmen. Konzentrieren kann ich mich sowohl im Büro, als auch im Homeoffice ganz gut. Die „Unterbrechungen“ durch die Kollegen sind zu Hause natürlich seltener. Da meine Kinder ja groß sind, ist nur Nala unsere junge Golden Retriever Lady von Zeit zu Zeit eine etwas stürmische Ablenkung.

Was sind für Dich die größten Unterschiede zum Büroalltag?

Horst: Ganz klar, der persönliche Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zum Glück nutzen wir heute eine ganze Reihe von Kommunikationskanälen. So kann ich je nach Anliegen telefonisch, per Videocall, per E-Mail etc. den Kontakt aufrechterhalten. Auch wenn ich die kurzen Gespräche im Gang oder am Kaffeeautomaten vermisse, einsam fühle ich mich nicht wirklich. Ich freue mich aber trotzdem schon auf die Zeit, wenn wir uns wieder alle im Büro treffen können. Aufgrund der Vorteile die das Homeoffice bietet, glaube ich – nicht nur wegen des Vorstoßes unseres Arbeitsministers – dass das Homeoffice populärer werden wird.

Wie leitest du deine Mitarbeiter von zu Hause? Gibt es für Dich große Unterschiede bei der Führung Deines Unternehmens?

Horst: Ich vertraue meinen Mitarbeitern, ob ich nun im Büro bin oder im Homeoffice arbeite, ist für mich daher kein großer Unterschied. Eine Führungskraft sollte sich immer auf die Selbstverantwortung seiner Mitarbeiter verlassen.

Aufgrund der eingespielten Arbeitsabläufe und das selbständige arbeiten unserer Mitarbeiter, müssen nur sehr wenige Steuerungsmechanismen wahrgenommen werden. Das wichtigste Instrument hierfür ist die direkte Kommunikation miteinander. Aktuell halt mehr per Video- oder Telefongespräch und nicht persönlich.

Welche Tipps kannst du anderen geben?

Horst: Wie bereits schon gesagt, finde ich im Homeoffice klare Strukturen wichtig, vor allem zeitliche. Es ist wichtig, sich wie im Büro die üblichen Zeiten zu setzen, morgens zu einer festen Uhrzeit anfangen, eine Mittagspause machen und natürlich auch zu einer festen Uhrzeit die Arbeit beenden. Nur so kann man auch zu Hause die Arbeit vom Privaten trennen und nach seinem Arbeitstag auch gedanklich frei haben.

Lieben Dank Horst, dass Du uns mit in Dein Homeoffice genommen hast. Am kommenden Donnerstag berichtet Carsten Buschmann, wie es ihm mit dem Homeoffice gelingt seine Kinder und Arbeit unter einem Hut zu bekommen.

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