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Nur im Homeoffice und nicht aus der Welt

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Carsten Buschmann arbeitet und kommuniziert mit seinen Kollegen von zu Hause, wie aus dem Büro!

Alles hat ein Ende – natürlich auch unsere Interview-Reihe „Zeig her Deinen Arbeitsplatz“, in der uns unsere Kollegen mit in ihr Homeoffice genommen haben. Zum Finale erzählt uns Carsten Buschmann, wie er durch die Möglichkeit des Heimarbeitsplatzes sowohl mehr Zeit für seine Familie als auch für seine Arbeit hat und dabei weniger Reisezeit im Auto verbringt.

Was ist Dein Tätigkeitsbereich bei der SNcom?

Carsten: Ich bin Servicetechniker im Bereich der Kommunikationstechnik. Zu meinen Aufgaben gehört es zum Beispiel auch Änderungen oder ganze Telefonanlagen zu programmieren. Durch die Möglichkeiten der IP-Technik ist sogar mittlerweile viel aus der Ferne möglich.

Momentan installiere ich sehr oft UC-Systeme des Herstellers C4B. Sie bieten die Möglichkeit durch die Softphone-Integration eine Brücke zwischen Büro- und Homeofficearbeitsplatz zu bauen. Das ist natürlich gerade jetzt sehr gefragt. Hier sitze ich dann schon mal den ganzen Tag virtuell mit dem Kunden zusammen und nehme einen entsprechenden Server mit allen Einstellungen in Betrieb.

Welche technischen Ausstattungen benötigst Du an Deinem Heimarbeitsplatz?

Carsten: Ich benötige für meine Arbeit eigentlich nur ein Telefon mit Headset und meinen Laptop. Allerdings arbeite ich viel von zu Hause oder vor Ort beim Kunden und bin – auch außerhalb der Corona-Zeiten – weniger im Büro. Deshalb habe ich hier in meinem Homeoffice noch zwei Monitore mit Maus und Tastatur, die mir meine Arbeit erleichtern.

Hast Du ein eigenes Arbeitszimmer? Wie bekommst Du Deinen Arbeitsplatz daheim unter?

Carsten: Ich habe glücklicherweise ein eigenes Arbeitszimmer. Ohne das wäre es für mich sonst nicht so einfach in Ruhe zu arbeiten. Zwei Kinder können schon mal vergessen das Papa arbeitet. Da kann es dann auch mal vorkommen, das im Hintergrund wild diskutiert oder laut Musik angemacht wird.

War die Arbeit im Homeoffice eine große Umstellung für Dich?

Carsten: Nein, da ich ja, wie gesagt, regelmäßig aus dem Homeoffice arbeite, war die Entscheidung der Geschäftsleitung alle Tätigkeiten – sofern möglich – aus den eigenen vier Wänden zu bearbeiten keine Umstellung.

Bei mir ist es leider so, dass die Fahrt in unser Headquarter nach Neuss bei der aktuellen Baustellensituation sehr lange dauert. Deshalb ist es für das Unternehmen und mich von Vorteil, wenn ich von zu Hause arbeite. So verschenke ich keine wertvolle Zeit auf der Straße und komme nicht schon gestresst im Büro an.

Konzentrierteres Arbeiten und weniger Zwischenfragen

Haben Dich die Freiheiten des Homeoffices überfordert? Im Büroalltag gibt es andere Strukturen und Abläufe an die man sich gewohnt hat.

Carsten: Ich würde nicht sagen überfordert, es ist eben ein anderes Arbeiten.
Ich finde, dass ich im Homeoffice oft produktiver bin. Im Büro erreichen mich dann doch schon mal mehr kurze Zwischenfragen von den Kollegen. Daheim unterbricht ab und an mal mein Sohn meine Konzentrationsphasen, wenn er zum Beispiel reinkommt und mir unbedingt etwas erzählen möchte. Das gehört dazu und ist natürlich auch zwischendurch möglich und eine nette Abwechslung im Arbeitsalltag.

Wie kommunizierst Du mit Deinen Kollegen? Wie hat sich die Kommunikation verändert?

Carsten: Da sind wir ja zum Glück mit mehreren Möglichkeiten ausgestattet. Meine Arbeit erfordert die Absprache mit meinen Kollegen, deshalb telefoniere ich sehr oft mit ihnen oder nutze unsere Messenger. Ich bin zwar im Homeoffice, aber nicht aus der Welt.

Fühlst Du Dich im Homeoffice sozial isoliert?

Carsten: Jain, manchmal ist es natürlich schon schön mit den Kollegen mal an der Kaffeemaschine über dies oder das zu plaudern. Da ich außerhalb der Corona-Zeit selten aber regelmäßig im Büro in Neuss arbeite, bleibt mir das erhalten und wird dann nachgeholt.

In der jetzigen Situation ist es leider nicht möglich, daher muss ich hier noch ein bisschen auf unsere Kaffeemaschinengespräche warten. In der Zwischenzeit wird halt telefoniert oder geschrieben.

In unserer neu eingeführten Feierabendbier-Videokonferenz am Freitag, habe ich dann die Gelegenheit die Kollegen mal wieder zu sehen und kann die Zeit dann nutzen, um eben mal nicht über die Arbeit zu reden.

Wo kannst Du Dich besser konzentrieren im Büro oder im Homeoffice? Wo bist Du produktiver?

Carsten: Wie bereits gesagt, kann ich mich hier im Homeoffice besser konzentrieren. Ich habe hier einfach mehr Ruhe, um komplexe Themen bearbeiten zu können.

Gelingt es Dir im Homeoffice körperlich fit zu bleiben?

Carsten: Nein, nicht während der Arbeitszeit. Das passiert dann nachher. Da kann ich dann alleine oder mit der Familie mein Jobrad nutzen oder wir packen die Inliner ein und bewegen uns an der frischen Luft. Wenn mal schlechtes Wetter ist quält mich meine Frau liebevoll mit Yoga. Eigentlich bin ich ja leidenschaftlicher Handballer, aber da das ein Indoor-Gruppensport ist muss das leider warten.

Was vermisst Du im Homeoffice aus Deinem Büroalltag?

Carsten: Ich vermisse soweit nichts, da ich hier alles habe was ich brauche. Wie schon gesagt, würde ich wenn überhaupt den kurzen Plausch mit den Kollegen vermissen, den ich aber an den Tagen im Büro an der Kaffeemaschine oder in der Mittagspause nachhole.

Wie strukturierst Du Dich im Homeoffice? Hast Du eine ToDo-Liste?

Carsten: Da ich in der Technik arbeite gibt der Kunde meine ToDo-Liste vor oder ich habe einen Kundentermin über Telefon und Teamviewer. Das heißt praktisch, dass die Aufgaben priorisiert und dann abgearbeitet werden, so wie ich es auch im Büro machen würde.

Gibt es Fehler, die du am Anfang im Homeoffice gemacht hast? Welche Tipps kannst Du anderen geben, um sie zu verhindern?

Carsten: Wer die Möglichkeit hat ein Arbeitszimmer einzurichten, sollte das in jedem Fall nutzen, gerade wenn er zu Hause bleibt, um seine Kinder zu betreuen.

Ein anderes Thema, an dem ich noch arbeiten muss, ist der von mir selbstgemachte Druck. Wenn ich mir zum Beispiel gerade in der Küche ein Kaffee hole und genau in diesem Moment das Telefon klingelt, dann eile ich schnell ins Büro zurück, um direkt das Gespräch anzunehmen oder zurückzurufen, da ich nicht möchte, dass jemand denkt das ich hier Faulenze. Natürlich weiß ich das niemand so denkt. Schließlich holen sich meine Kollegen im Büro auch mal einen Kaffee und können mir dann nicht sofort antworten. Sich persönlich im Homeoffice nicht zusätzlich unter Druck setzen, das ist vielleicht ein wichtiger Tipp.

Findest Du das Homeoffice eine gute Alternative auch in nicht Krisenzeiten ist?

Carsten: Ja, für mich definitiv. Ich bin hier einfach effektiver und habe mehr Zeit mit meiner Familie, da die Fahrtzeit wegfällt und schone so natürlich als zusätzliches Plus die Umwelt.

Homeoffice eine große Erleichterung bei der Kindererziehung

Hilft Dir das Homeoffice bei der Betreuung Deiner zwei Kinder?

Carsten: Ja, das Homeoffice ist schon eine große Erleichterung, aber man muss trotzdem aufpassen das keine Seite zu kurz kommt. Bei mir ist es zumindest so, da mein jüngster mit seinen drei Jahren schon mal meine Aufmerksamkeit einfordert.

Da meine Frau auch arbeitet müssen wir uns derzeit sehr eng abstimmen. Wir planen, wer an welchem Tag arbeitet, damit der andere sich in der Zeit um die Kinderbetreuung kümmern kann. Beides gemeinsam geht über einen gesamten Arbeitstag nicht. Alleine das Thema Homeschooling ist ganz schön zeitraubend. Daher stehe ich im engen Kontakt mit meinem Disponenten, um einen kompatiblen Plan für die Woche zu gestalten. Bis jetzt haben wir immer eine gute Lösung gefunden und das finden wir, meine Frau und ich, natürlich super.

Bist Du zufriedener mit Deiner Arbeit im Büro oder im Homeoffice?

Carsten: Ich bin auf jeden Fall zufriedener im Homeoffice, auch in der aktuellen Situation. Das SNcom-Team macht es einem aber auch einfach. Wir stehen auf familiärer Basis zusammen und meistern diese Situation gemeinsam. Ich sage nicht umsonst zu meinen Freunden oder Verwandten, dass ich mich hier in einer großen Familie befinde und jeder für jeden da ist. Gerade die aktuelle Situation hat es noch einmal verdeutlicht. Meine Kollegen sind tolle Kollegen und wir verstehen uns genauso gut, wenn wir uns gerade nur digital treffen können, wie sonst im Büro.

Lieben Dank Carsten, für diesen Einblick in dein Arbeits- und Familienleben.

Wir hoffen, dass wir mit unseren Eindrücken und Einblicken ein paar wertvolle Tipps auch für all die Leser geben konnten die aufgrund der Corona-Krise zum ersten Mal im Homeoffice weilen. Wir freuen uns über Feedback!

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